Verbesserungen für Kinder, Jugendliche und Familien stehen auf der Agenda

Kita in Hain-Gründau: Verbesserungen des Arbeitsumfeldes stehen nach baulichen Maßnahmen an
Fördervereine und Eltern noch mehr unterstützen – SPD Gründau

„Auch nach der Kommunalwahl wollen wir unser Programm für Kinder, Jugendliche und Familien fortsetzen“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende, Dr. Jürgen Schubert. Auf der SPD-Agenda stehen daher drei ganz wesentliche Punkte: Verbesserung des Arbeitsumfelds in den Kitas, noch bessere Unterstützung der Betreuungsvereine und Eltern mit Kindern im Grundschulalter und eine Ausweitung der Angebote der gemeindlichen Jugendarbeit.

Angela Holzderber, SPD-Gemeindevertreterin und selbst Erzieherin, sieht dies genauso. In den Gründauer Kindertagesstätten sei ihrer Ansicht nach in den letzten Jahren sehr viel geschehen. Die Betreuung der Kinder unter drei Jahren und der damit verbundene Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz hat nicht nur bauliche Konsequenzen gezeigt. Erzieherinnen wurden fortgebildet und räumliche Gegebenheiten überprüft. „Wir haben in diesem Bereich schon sehr viel erreicht, aber auch hier wollen wir in den nächsten Jahren weiter voranschreiten. Nach den vielen Umbaumaßnahmen steht für uns als Nächstes eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Kitas auf dem Programm wie z. B. mehr Gesundheitsschutz für die Hauswirtschaftskräfte, genügend Zeit zur Vor- und Nachbereitung für die Erzieherinnen und verstärkte Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter“, verlangt Holzderber.

Die ganztägige frühkindliche Betreuung in den Kitas ist in Gründau hervorragend und sehr kostengünstig. Damit dies auch während der Grundschulzeit so bleibt, sprechen sich die Sozialdemokraten eindeutig für die Ganztagsschule aus. Bis diese allerdings umgesetzt ist, sind die Kommune und die durch die Eltern organisierten Betreuungsvereine Garanten für die nachmittägliche Betreuung, damit die Eltern ihrer notwendigen Erwerbstätigkeit nachgehen können. Beim Wechsel von der nahezu kostenfreien Betreuung in den Kitas zur Betreuung durch die Schulfördervereine ändert sich der finanzielle Aufwand der Eltern enorm, da dieses Angebot auf privater Basis komplett von den Eltern finanziert werden muss. Ute Schenk-Fischer (SPD) fasst dies so zusammen: „Hier wollen wir die Eltern in Zukunft entlasten und die Betreuungsvereine in ihrer wichtigen Arbeit besser unterstützen, ohne von der Forderung einer vom Land zu finanzierenden Ganztagsschule abzurücken.“

Auch die gemeindliche Jugendarbeit soll über das bestehende Angebot hinaus ausgedehnt werden. Ein kleiner Teil Jugendlicher wird damit erreicht, aber – das zeigen die Auswertungen der gemeindlich geförderten Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche – bei weitem nicht alle Kinder und Jugendliche der Gemeinde. Für Holzderber bedeutet dies: „Hier muss mit neuen Konzepten die Jugendarbeit vorangebracht werden, damit wir unsere Kinder und Jugendliche durch die Zeit des Erwachsenwerdens begleiten. Deshalb wollen wir uns dafür einsetzen, dass in Gründau eine Stelle für einen gemeindlichen Sozialarbeiter geschaffen wird und damit ein größerer Wirkungskreis entwickelt werden kann.“