Ausweisung von Gewerbegebieten und stabile Finanzen

Im Gewerbegebiet in Lieblos stehen keine weiteren Flächen für Gewerbetreibende mehr zur Verfügung

Kroth (SPD): „SPD-Mehrheit hat gut in Gründau investiert“

Ausweisung von Gewerbegebieten und stabile Finanzen

„Die Erschließung und Ausweisung neuer Gewerbegebiete wird eine der Kernaufgaben in den nächsten Jahren hier in Gründau sein, verbunden mit einem kompetenten und intensiven Gründaumarketing. Wir haben dafür die Grundlagen gelegt und werden darauf achten, dass sich dort bevorzugt Gewerbe ansiedelt, das auch in Gründau seine Steuern zahlt“, erklärt der Erste Beigeordnete Hans Kroth (SPD).

Gewerbegebiete sind laut Kroth die Grundlage für eine kommunale Entwicklung. Insbesondere dann, wenn eine Gemeinde wie Gründau sich in strategisch sehr guter Lage befindet: A 66, B 457, mitten im Kinzigtal und dazu ein Schienenanschluss. Nicht nur die Gewerbesteuer, gerade die Arbeitsplätze sind für eine Gemeinde von immenser Bedeutung. Plätze im guten und sehr guten Lohnsektor sind die Wirtschaftskraft der Region.

Entwicklungsträger dafür ist ein Flächennutzungsplan, der im 15-jährigen Abstand fortgeschrieben werden soll. Kroth weiter: „Die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes, mehr als zehn Jahre überfällig, haben wir uns als neue Mehrheit in Gründau zur Kernaufgabe gemacht. Eine Entwicklung, die Gründau in den 80er und 90er Jahren nach vorne gebracht hat, war unter den alten Mehrheitsverhältnissen ins Stocken geraten. Die Nachbargemeinden Büdingen, Langenselbold und insbesondere Gelnhausen laufen Gründau mittlerweile den Rang ab. Ein Blick aus dem Autofenster genügt.“ So kann Langenselbold mit Stand zum Ende des zweiten Quartals 2015 mehr als das Dreifache an Gewerbesteuereinnahmen verbuchen als Gründau.

Trotz allem sind die Finanzen der Gemeinde Gründau seit der Einführung der neuen Haushalts- und Rechnungsstruktur im Jahre 2009 und dem Mehrheitswechsel in Gründau absolut stabil. Die Zahlen sprechen für sich und für eine erfolgreiche Finanzpolitik der SPD Gründau. So ist zum Beispiel das Sachanlagevermögen der Gemeinde von 2009 auf 2014 um 7,4 Mio. Euro auf nun 69,9 Mio. Euro angestiegen. Auch die Gesamtbilanzsumme ist mit leicht steigender Tendenz stabil, und das bei einer Eigenkapitalquote von 98,3 Prozent. „Seit wir in Gründau die Mehrheit haben, wurden ca. 20 Mio. Euro investiert. Bestes Beispiel dafür ist das Sozialzentrum in Hain-Gründau. Trotz der Investitionen haben wir in Gründau unverändert hohe Rücklagen. Diesen soliden Umgang mit den Gemeindefinanzen wollen wir in den nächsten fünf Jahren auch weiter fortsetzen. Dabei werden wir immer einen ausgeglichenen, schuldenfreien Haushalt mit stabilen Gebühren und Steuern anstreben“, betont der Erste Beigeordnete.