Schubert: „Wir sind die aktive Kraft in Gründau“

Wollen an ihre Leistungen anknüpfen und WEITER. MACHEN. – die SPD Gründau mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Dr. Jürgen Schubert (mit dem "C")

Mit 37 Kandidatinnen und Kandidaten wird sich die Gründauer SPD am 6. März 2016 zur Wahl stellen. 100 Prozent Zustimmung erhielt die Liste, die der stellvertretende Vorsitzende, Jürgen Press, vorstellte. Viele Aspekte seien beim Aufstellen einer solchen Liste zu berücksichtigen: Bekanntheitsgrad, Erfahrung, Alter, Geschlecht, um nur einige zu nennen. Eigentlich sollte die Liste abwechselnd Männer und Frauen aufweisen. Allerdings haben sich nur sieben Sozialdemokratinnen zu einer Kandidatur bereit erklärt. „Auch bei uns zeigt sich wie in der gesamten Gesellschaft, dass wir noch einen deutlichen Nachholbedarf in der Gleichstellung der Geschlechter haben, wozu wir als SPD gerne bereit sind. Aber es fehlen einfach die Frauen, die sich politisch engagieren wollen“, erläuterte Press. Auch diesmal habe man auch wieder einige parteilose Bürger, die den Ideen der SPD nahe stehen, für eine Kandidatur gewinnen können.

Der Fraktionsvorsitzende, Dr. Jürgen Schubert, der die Liste anführt, bedankte sich anschließend für das große Vertrauen: „Es gibt immer einen, der am Anfang einer Liste steht, und einen, der sie abschließt. Ich sehe mich nicht als Spitzenkandidat, sondern als einer von vielen. Alle sind gleich wichtig und alle sind Spitze!“

Ute Schenk-Fischer blickte auf eine erfolgreiche Legislaturperiode zurück. Ihrer Meinung nach habe die SPD in den letzten fünf Jahren viel für Gründau erreicht. Weit mehr als 10 Mio. Euro habe die SPD in fünf Jahren investiert. Dennoch sind in dieser Zeit die Rücklagen stabil geblieben. Als große Erfolge wertete sie die nun äußerst niedrigen Kita-Gebühren sowie den Umbau des ehemaligen Seniorenheims in das Sozialzentrum Hain-Gründau. Damit sei es auch gelungen, die Hausarztstelle zu erhalten. Aber es gebe auch noch viel zu tun.

Diesen Faden griff der Fraktionschef auf und betonte, dass seine Partei den eingeschlagenen Weg weiter fortsetzen werde. „Daher ergibt sich fast schon logisch unser Wahlmotto: WEITER. MACHEN.“, sagt Schubert.

Seine Partei werde weitermachen und die bereits angestoßene Gewerbegebietsausweisung zwischen Lieblos und Rothenbergen weiter vorantreiben. „Hier werden qualifizierte Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze entstehen.“ Auch im Bereich des sozialen Wohnungsbaus bestehe Handlungsbedarf. Bezahlbare, kleine Wohnungen seien Mangelware in Gründau. Ebenso wolle man weitermachen und die Qualität in den Kitas weiter verbessern. Gesundheitsschutz, Arbeitsverbesserung und Fortbildung stehen dabei ganz vorne. Ganz aktuell sei die Verkehrsproblematik in Lieblos. Nicht an einzelnen Kreuzungen solle herumgedoktert werden, sondern ein ganzheitliches Konzept, das alle Auswirkungen geänderter Verkehrsflüsse berücksichtigt, fordern die Sozialdemokraten. Ausbau der Jugendarbeit, Unterstützung bei der Schülerbetreuung und die Stärkung des oberen Gründautals seien weitere Ziele, die Schubert und seine Fraktion sich auf die Fahne geschrieben haben.

Der SPD-Spitzenkandidat ist sich sicher: „Lässt man die vergangenen fünf Jahre Revue passieren, so ist offensichtlich, dass die Gründauer SPD die aktive Kraft in Gründau ist.“ Die SPD-Fraktion habe in den letzten Jahren die Politik in Gründau maßgeblich gestaltet. Daher hofft er, dass die Wähler der SPD wieder einen Gestaltungsauftrag geben werden. Er räumt allerdings ein, dass das Ergebnis von 2011 mit 56,6 Prozent der Stimmen sicherlich auch einigen glücklichen Umständen geschuldet war. „Wir wollen auch weiterhin unsere Ideen zum Nutzen der Bürger umsetzen. Aber wir wollen realistisch bleiben. Der Wahlsieg von 2011 wird nur schwer zu wiederholen sein. Unser erklärtes Ziel ist es aber, die stärkste Kraft in Gründau zu bleiben“, so Schubert am Ende seiner Rede vor der Mitgliederversammlung.