Sozialzentrum Hain-Gründau nimmt Arbeit auf

v.l. Hans Kroth, Wolfgang Lamm, Hans-Jürgen Michl, Ute Schenk-Fischer, Franz Porstner, Dr. Jürgen Schubert, Jürgen Uffelmann, Mario Dönges und Michael Schell besichtigen das umgebaute Gebäude

Belegung und Nutzung des Sozialzentrums in Hain-Gründau machen Fortschritte. Nachdem das Gebäude mehrere Jahre leer stand und zu verfallen drohte, können nun auch Außenstehende beobachten, dass sich das Gebäude langsam, aber sicher füllt und zunehmend genutzt wird. Seit Oktober hat eine Logopädiepraxis hier ihr neues Zuhause gefunden.

Im Erdgeschoss findet im angebauten „Café“ an zwei Tagen pro Woche die Demenzbetreuung durch das Mehrgenerationenhaus statt. An den restlichen Tagen stehen die Räume zur Nutzung durch jedermann z.B. Vereine, für Familienfeiern oder mobile Gewerbetreibende zur Verfügung. Interessenten können sich dazu bei der Gemeindeverwaltung melden.

 Auf Betreiben der SPD und gegen den Widerstand von CDU und FWG hat die Gemeinde das Gebäude erworben und einem neuen, beispielhaften und sinnvollen Zweck zugeführt. „Es wäre schade gewesen, wenn dieses Gebäude mitten im Ortskern von Hain-Gründau weiter leer stehen und verfallen würde. Unser Projekt ist vom umfassenden Angebot her in der Region beispielgebend – und das bei vergleichbar minimalen Kosten. Durch die kalkulierten Mieteinnahmen wird sich das Projekt dann auch noch weitgehend selber tragen und refinanzieren“, meint der Erste Beigeordnete Hans Kroth.

Auch bei der Nachfolge des Hain-Gründauer Hausarztes scheint sich nun endlich etwas zu tun. „Letztes i Tüpfelchen für eine komplette Erfolgsstory wird die Besetzung der Hausarztpraxis für das obere Gründautal sein, die im neuen Sozialzentrum eingeplant ist. Laut Mitteilung des Bürgermeisters haben sich inzwischen zwei prinzipiell interessierte Ärzte bei der Rathausverwaltung gemeldet und auch die Räumlichkeiten besichtigt“, erläutert der SPD-Vorsitzende Hans-Jürgen Michl.