„Helfrich hat einen guten Job gemacht!“

„Vor einem Jahr direkt nach der Bürgermeisterwahl hätte ich nicht gedacht, dass wir von der SPD diejenigen sein werden, die den ersten Haushaltsplan des parteilosen Bürgermeisters Helfrich als einzige befürworten werden“, meint der SPD-Vorsitzende, Hans-Jürgen Michl, nach der Abstimmung über den Gemeindehaushalt für 2014. Bedenkt man Helfrichs politische Herkunft so glaubt Michl, dass das negative Votum der Opposition aus CDU und FWG Helfrich schon sehr zusetzen dürfte.

Denn mit ihrem Nein, so Michl weiter, haben CDU und FWG nicht nur die notwendigen Investitionen für Gründau und seine Bürger abgelehnt, sondern stellen auch die solide Arbeit des Bürgermeisters und der Gemeindeverwaltung in Frage, die federführend das Haushaltswerk zusammengestellt haben.

„Wir sind der Meinung, dass Bürgermeister, Gemeindeverwaltung und Gemeindevorstand ihren Job gut gemacht und sich angestrengt haben, einen weiteren Schritt in Richtung eines ausgeglichenen Haushalts zu gehen“, betont der Ortsvereinsvorsitzende. Die heutige Opposition hatte jahrelang Haushalte unterstützt, bei denen sich am Jahresende herausstellte, dass der Plan durchschnittlich 5 Mio. Euro negativer ausfiel als das Jahresendergebnis. Dies sei nach seiner Meinung doch nur Kaffeesatzleserei gewesen und hätten mit gelebter Kontrolle der Ausgabenpolitik des Gemeindevorstands und der Verwaltung wenig zu tun.

Auch die Kritik der CDU am Verhalten des Niedergründauer Ortsbeirats weist Michl entschieden zurück: „Im August 2013 haben alle Fraktionen unserem Antrag auf den Neubau der Trauerhalle in Niedergründau zugestimmt.“ Es gab damals keine offiziell vorgebrachten Alternativvorschläge und auch die Behauptung, ein gemeinsames Vorgehen mit der evangelischen Kirche zu prüfen, ist frei erfunden.

Mit ähnlichen, völlig aus der Luft gegriffenen Äußerungen agiert die CDU auch beim Thema Verkehrskonzept für Rothenbergen. Auch die jüngst in der Presse zu lesende Behauptung, dass es „kostengünstige Maßnahmen gäbe, die mit einem Minimum an Aufwand“ umzusetzen wären, entbehren jeder Grundlage. Der planende Ingenieur hatte klipp und klar erklärt, dass Zebrastreifen oder Querungshilfen auf allen Zufahrtsstraßen zur Kreuzung vor dem Dorfgemeinschaftshaus nur mit der Minikreisellösung möglich sind. Andere Lösungen, wie von der CDU vorgeschlagen, sind aufgrund der verkehrstechnischen Anforderungen nicht machbar.

„Gerade die CDU versucht derzeit, mit vom Bürger nicht nachprüfbaren, falschen Aussagen die Konzepte der SPD madig zu reden, ohne aber eigene Alternativen präsentieren zu können. Sie bewegt sich mit ihren Pressemitteilungen derzeit deutlich auf das Niveau zu, dass sie im Bürgermeisterwahlkampf 2007 an den Tag legte“, schließt Michl seine Kritik an der Opposition ab.