Absolute Spitzenstellung der ACS im Main-Kinzig-Kreis

„Wir begrüßen, dass der Kreisbeigeordnete Zach die Prognosezahlen für die Anton-Calaminus-Schule in Rothenbergen deutlich nach oben korrigiert hat. Er unterstreicht damit, dass diese Schule als eine der wenigen im Kreis steigende, statt fallende Schülerzahlen vorweisen kann“, erklärt Der Rothenberger Ortsvorsteher, Franz Porstner (SPD).

In einem Schreiben des Hessischen Kultusministeriums vom Oktober 2013 war die Anton-Calaminus-Schule als eine der Haupt- und Realschulstandorte genannt worden, an dem sinkende Schülerzahlen heute schon zu Klassenbildungen nahe oder unter der Klassenmindeststärke führen würden und der daher ab 2017 unter verschärfter Beobachtung zu stehen habe.

In einem Runden Tisch stehen Mitglieder der Gemeindevertretung schon seit Längerem in engem Informationsaustausch mit der Schulleitung der ACS. In mehreren Gesprächen, die in der Zwischenzeit stattgefunden haben, legte die Schulleitung Zahlen vor, die ein ganz anderes Bild als das aus dem Kultusministerium zeigen. Die ACS weist im Gegensatz zu vergleichbaren, umliegenden Schulen steigende Schülerzahlen aus. Ebenso liegt keine Klasse unter der Mindestschülerzahl. Im Gegenteil haben drei Klassen eine Stärke erreicht, die eine Teilung in absehbarer Zeit sinnvoll erscheinen lässt. Weiter zeigen die Ergebnisse bei Vergleichsarbeiten, dass die Schule eine absolute Spitzenstellung im Kreisgebiet einnimmt.

„Wir stehen daher voll und ganz hinter dieser Gründauer Schule und ihrer Schulleitung. Wir werden ihr auch weiterhin – wie auch schon in der Vergangenheit – unsere volle Unterstützung zukommen lassen. Wir sehen in dieser weiterführenden Schule einen wichtigen Standortfaktor für Gründau“, betont Porstner.

Die Gründauer SPD-Fraktion fordert den Kreisausschuss auf, zukünftig weniger auf vage Prognosen als vielmehr auf Basis der tatsächlichen Schülerzahlen und Leistungsnachweise die Schulen „in der Fläche“ zu fördern, insbesondere die ACS. Denn hier hat es eine engagierter Lehrerschaft in den letzten Jahren geschafft, gegen die Prognosen zu arbeiten und damit die Reputation der Schule deutlich zu verbessern Sie hat hat damit nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass die Schule so regen Zuspruch findet.