Lange gut leben in Gründau – ein Gesamtkonzept

„Lange gut leben in Gründau“ ist für den SPD-Bürgermeiterkandidaten Hans Kroth Vision und Anspruch für die nächsten Jahre. „Mit meiner langjährigen Kompetenz und meiner kommunalpolitischen Erfahrung will ich diese Vision in den nächsten Jahren konkret umsetzen“, betont Hans Kroth. „Wir brauchen heute schon Antworten auf die Fragen von morgen. Gründau hat Zukunft, die ich entwickeln will.“

Es muss gelingen, die Menschen in Gründau zu halten und neue für Gründau zu gewinnen. Kroth will jungen Menschen berufliche und private Perspektiven bieten, um sie langfristig an Gründau zu binden. Er sieht mögliche Ansatzpunkte darin, attraktive Wohngebiete, gerade auch in den Ortskernen, in einem ökologisch intakten Umfeld zu schaffen. Mit miet- oder erwerbbaren Wohnungen, guten Ausbildungsmöglichkeiten und beruflichen Entwicklungsperspektiven will er der zunehmenden Landflucht entgegenwirken. Betreuung der Kinder unter drei Jahren, im Kindergarten- und Schulalter wird immer mehr zum Entscheidungskriterium werden, sich in Gründau anzusiedeln. Auch bei der Entwicklung einer „jungen Kulturszene“ sieht der Bürgermeisterkandidat Handlungsbedarf.

Aber auch im Alter sollen sich die Menschen noch in Gründau wohlfühlen. Dazu muss die wohnortnahe Grundversorgung wie Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten in den Ortsteilen aufrechterhalten werden. Hier sieht Kroth die Gemeinde in der Pflicht, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Die Seniorenbetreuung wird ein expandierendes Betätigungsfeld für die Kommune werden. „Mit dem Sozialzentrum in Hain-Gründau haben wir einen ersten Schritt dahin gemacht“, merkt Kroth an.

Aber auch für arbeitsplatzorientierte und umweltverträgliche Gewerbeansiedlung im guten bis sehr guten Lohnsektor als langfristige Perspektive für die Einwohner und die Gemeinde muss mehr getan werden als bisher. „Dazu brauchen wir dringend neue Gewerbeansiedlungen, die hier in Gründau attraktive, qualifizierte Arbeitsplätze entstehen lassen“, meint Kroth. Eine flächendeckende Breitbandversorgung in allen Ortsteilen – auch für Kreativunternehmen und Heimarbeitsplätze – ist eine Begleitmaßnahme, die er rasch verwirklichen will.

„All dies muss von zwei wesentlichen Maßnahmen eingerahmt werden: Nach außen durch ein von der Gemeinde aktiv betriebenes Gründaumarketing und nach innen durch den Flächnnutzungsplan“, ist sich Kroth sicher.

Für die Außendarstellung hat er den Begriff der „Marke Gründau“ geprägt. Er sieht darin den Schlüssel für die Tür in Gründaus Zukunft als offene, transparente und zukunftssichere Gemeinde. „’Gründau‘ muss ein Qualitätsbegriff werden, mit dem sofort hohe Attraktivität für Jugendliche, Familien, Senioren, Arbeitnehmer und Arbeitgeber assoziiert wird“, so die Vision des SPD-Kandidaten.

Auch die Überarbeitung des über zwanzig Jahre alten Flächennutzungsplans hat Kroth als stellvertretender Bürgermeister überhaupt erst im Mai 2012 auf den Weg gebracht. Darin wird die Entwicklung der Gemeinde Gründau für das nächste Jahrzehnt festgeschrieben: Neubaugebiete, Gewerbegebiete, ökologische Schutzflächen, Nutzflächen für erneuerbare Energien, Infrastruktur und vieles mehr. „Jeder, der sich heute um das Bürgermeisteramt bewirbt, sollte den Bürgern vermitteln können, was er in diese Zukunftsplanung einarbeiten will und – noch viel wichtiger – mit welchem persönlichen Einsatz er dies dann in den Gesprächen mit den Genehmigungsbehörden durchsetzen will. Denn das wird das Kernthema der nächsten Jahre werden. Ich werde mich diesem Thema mit all meiner Kraft widmen“, so Kroth.