Meldung:

13. Dezember 2017

Im Main-Kinzig-Kreis soll eine Stabsstelle „Ganztagsschulausbau“ eingerichtet werden

Einen entsprechenden Antrag zum Haushalt stellt die SPD Kreistagsfraktion zur Kreistagssitzung am 15. Dezember

„Mit einem Antrag zum Kreishaushalt für das Jahr 2018 plädieren wir dafür, dass der Main-Kinzig-Kreis eine Stabsstelle „Ganztagsschulausbau“ einrichtet, die als Schnittstelle zwischen Schulträger, Schulgemeinden, Schulkonferenz, Städten und Gemeinden sowie dem Staatlichem Schulamt dient. Die Einrichtung dieser Stabsstelle soll ohne die Ausweitung des Stellenplans und somit personalkostenneutral erfolgen“, erklärt Uta Böckel (SPD), bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion und Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur, Sport und Partnerschaften im Main-Kinzig-Kreis. 

Der Stabsstelle soll nach Meinung der Sozialdemokraten im Bereich „Schulentwicklungsplanung“ angesiedelt sein und eine beratende und koordinierende Funktion einnehmen, um bestehende Möglichkeiten und Voraussetzungen von Schulen auf dem Weg in ein Betreuungsprofil abzustimmen und gemeinsam weiterzuentwickeln sowie Unterstützung bei der notwendigen Konzepterarbeitung zu vermitteln. 

„Auf dem Weg hin zu einem der drei möglichen Betreuungsprofile oder auch als Schule im Pakt für den Nachmittag, gilt es bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, beispielsweise Konzepte für die Betreuung zu erarbeiten“, weiß Sebastian Maier, Maintaler Kreistagsabgeordneter der SPD und erklärt weiter: „Einige Schulen im Main-Kinzig-Kreis haben sich bereits auf den Weg begeben und bieten eine Betreuung von Schülerinnen und Schülern an Nachmittagen an. Um den Ausbau der Nachmittagsbetreuung an den Schulen im Main-Kinzig-Kreis weiter voran zu bringen, soll interessierten Schulen Unterstützung durch die Einrichtung einer entsprechenden Stabsstelle seitens des Schulträgers angeboten werden“, begründen Böckel und Maier den Haushaltsantrag.


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