Pressemitteilung:

15. Oktober 2018
Demonstration gegen AfD-Veranstaltung in Gründau

Demokratie braucht keine Alternative

+Ca. 300 Bürger nahmen an der Demo teil
+Katrin Rehbein plädiert für ein buntes Gründau

Unter dem Motto „Demokratie braucht keine Alternative“ hatte die SPD Gründau am vergangenen Freitag zu einer Gegendemonstration gegen die AfD-Landtagswahlveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus in Rothenbergen aufgerufen. Ca. 300 Bürger waren dem Aufruf gefolgt. Die Teilnehmer kamen quer aus der Gründauer Bevölkerung. Gemeinsam mit den Sozialdemokraten machten sie mit viel Lärm und Trillerpfeifen deutlich, was sie von den Zielen der AfD halten. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Dr. Jürgen Schubert, rief die Demonstranten auf, zu zeigen, dass Gründau bunter, toleranter und weltoffener ist als diejenigen, die sich gerade im Dorfgemeinschaftshaus zusammenfinden.

Auch der SPD-Bürgermeisterkandidat Florian Neumann fand deutliche Worte: „Wir stehen heute gemeinsam hier um gegen Nationalismus und für unsere Demokratie zu kämpfen.“ Gründe, gegen die AfD zu sein, gibt es laut Neumann genug. Sie verbreite nationalistische, völkische Hetze und organisiere soziale Unzufriedenheit rassistisch. Sie will ein Steuerrecht, dass Reiche entlastet. Die AfD will Frauen das Recht verweigern, über ihren Körper selbst zu bestimmen.

Stattdessen plädierte Neumann für Solidarität: „Wir wollen eine Welt, in der alle ohne Angst verschieden sein können, in der Kinder ohne Furcht oder Hass aufwachsen und in der alle die gleichen Rechte haben.“ Auch wenn er an vielen Stellen die Unzufriedenheit mit der Politik verstehe, sei dass für ihn noch kein Grund, den radikalen Weg zu gehen.

Auch Gemeindevertreterin Katrin Rehbein machte sich gegen die AfD stark. Sie betonte, dass die AfD keine Alternative sei. Die AfD schüre Ängste und hetze gegen Schwächere. Gründau wolle vielfältig, offen, tolerant und bunt bleiben.

 


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