Pressemitteilung:

14. September 2018

Trauergemeinde wird im Regen stehen gelassen

Ortsbegehung der SPD Gründau auf dem Friedhof in Niedergründau
+Foto v. l.: Katrin Rehbein, Florian Neumann, Ute Schenk-Fischer, Detlef Gödel, Angela Holzderber und Dr. Jürgen Schubert

Vor kurzem besuchte die SPD-Fraktion mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Florian Neumann den Friedhof in Niedergründau. Trotz des gelungenen Neubaus der Trauerhalle zeigen sich einige Mängel auf diesem Gründauer Friedhof. „Zwei Jahre ist es nun her, dass ich den Bau der neuen Trauerhalle hier auf dem Friedhof als damaliger Ortsvorsteher vorantreiben konnte“, erklärte Detlef Göddel dem Kandidaten Neumann. Zeitnah nach der Fertigstellung verabschiedete der Gemeindevorstand, das Gebäude um ein Vordach als Regenschutz für die Trauergemeinde zu erweitern. „Ein entsprechender Auftrag wurde aber bis heute nicht vergeben“, so Göddel weiter. In der kommenden Gemeindevertretersitzung wird die SPD-Fraktion nachfragen, wieso trotz des Beschlusses immer noch kein Vordach an der Trauerhalle installiert wurde.

Während der Ortsbegehung wurde Neumann auch auf die zu engen Zuwege zu den Gräbern aufmerksam. „Wie soll hier ein Rentner mit Gehilfe oder Rollator noch an das Grab seiner Angehörigen kommen?“, fragt sich Neumann angesichts dieses Missstands.

Ebenfalls zu bemängeln ist die Verteilung der Wasserzapfstellen auf dem Friedhof. Rechts der Trauerhalle gibt es keine Wasserzapfstelle. Die Besucherinnen und Besucher sind daher gezwungen, mit der vollen Gießkanne über den ganzen Friedhof zu laufen. Das ist gerade für ältere Mitbürger nicht immer körperlich möglich!

Auch bei der Gestaltung des Friedhofs sehen die Sozialdemokraten Verbesserungsbedarf. „Mit etwas mehr Bepflanzung könnte die Gemeindeverwaltung diesen Friedhof mit einfachen Mitteln zu aufwerten. Unsere Friedhöfe sollten Gärten der Trauer und nicht auf kleinster Fläche optimierte Ablage für unsere Verstorbenen sein“, so Katrin Rehbein, Mitglied der SPD-Fraktion und des Kirchenvorstandes.

 

 


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