Pressemitteilung:

11. Juli 2017
SPD unterstützt Vorstoß der CDU zu dezentraler U3-Betreuung

Investitionsplanung für Kitas muss U3-, Ü3- und Tagespflegemütter berücksichtigen

Aufgrund langsam steigender Geburtenzahlen in Gründau wird in den nächsten Jahren die Nachfrage nach U3-Betreuungsplätzen steigen, ebenso zeichnet sich eine Überbelegung mit Kindern über drei Jahren in einigen Kitas in Gründau ab. Die Zahlen legte nun die Gemeindeverwaltung den Fraktionen vor, nachdem die Gemeindevertreter bereits im September letzten Jahres einen SPD-Antrag auf eine konkrete Bedarfs- und Ausbauplanung für den Zeitraum 2017 bis 2020 einstimmig beschlossen hatten.

Ebenso wie die CDU-Fraktion halten die SPD-Gemeindevertreter eine dezentrale Lösung der U3-Betreuung in Gründau für erstrebenswert. Daher unterstützten die Sozialdemokraten den Antrag der CDU, eine dezentrale Lösung für die U3-Betreuung zu prüfen, ergänzte ihn aber dahingehend, dass eine Planung erstellt werden soll, die sowohl die aktuellen Zahlen für Kinder unter drei Jahren als auch für die über drei Jahren berücksichtigt.

"Wir teilen den Standpunkt mit den Christdemokraten, dass eine dezentrale Lösung logistische und vor allem pädagogische Vorteile für Kinder und Eltern mit sich bringt. Allerdings müssen auch die bereits letztes Jahr absehbaren Überbelegungen im Bereich der über dreijährigen Kinder endlich in Angriff genommen werden", stellt Matthias Springer für die SPD-Fraktion klar und ergänzt: "Seit letztem Jahr warten wir auf eine Investitionsplanung, um endlich sinnvolle und nachhaltige Entscheidungen zum Wohle der Gründauer Kinder und ihrer Eltern treffen zu können.“

Neben den baulichen Anforderungen darf der Personalbedarf nicht unterschätzt werden. Denn für Springer ist bereits jetzt klar, dass "der Arbeitsmarkt bei den Erzieherinnen sehr angespannt ist und es für die Gemeinde Gründau - wie für alle anderen Kommunen auch - sehr schwierig wird, ausreichend Erzieherinnen rechtzeitig einstellen zu können."

Die SPD-Fraktion erhofft sich durch die nun erfolgte erneute und somit doppelte Beauftragung des Gemeindevorstands eine entscheidungsreife Planungsvorlage noch vor den Haushaltsberatungen für 2018.


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